Grüß Gott und herzlich willkommen bei der CSU Oberammergau,



als Vorsitzender unseres Ortsverbandes, darf ich Sie auf unserer Homepage recht


herzlich begrüßen. Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Arbeit und unsere


Aktivitäten interessieren. Auf diesen Seiten erhalten Sie vielfältige Hintergründe


über unser Team, unser politisches Engagement, unsere Termine und vieles


mehr. Nutzen Sie die Möglichkeiten per E-Mail, telefonisch oder in einem


persönlichen Gespräch mit uns in Kontakt zu treten. Wenn Sie auch in Zukunft


Informationen über unsere Arbeit im Gemeinderat und im CSU-Ortsverband


Oberammergau erhalten möchten, empfehlen wir Ihnen unseren Newsletter zu dem


Sie sich auf dieser Seite anmelden können.

Treffen Sie uns beim Bürgerstammtisch oder Bürgerforum. In der Regel am zweiten


Freitag im Monat (genaue Termine siehe unter Veranstaltungen).


Mit freundlichen Grüßen

Ihr


Markus Köpf

 

 

Rathausneubau in der Schnitzlergasse noch vor dem Passion 2020? 

Nachdem sich die Bürgerinnen und Bürger 2015 erneut in einem Bürgerentscheid mehrheitlich gegen einen Umzug der Verwaltung in das Ammergauer Haus ausgesprochen haben, stellt die aktuelle räumliche Unterbringung der Verwaltung aus Sicht der CSU-Fraktion lediglich ein temporäres Provisorium dar, welches den Ansprüchen sowohl der Bürgerinnen und Bürger als auch der Beschäftigten an eine moderne Verwaltungsinfrastruktur in keinster Weise entspricht. Es ist daher Aufgabe des Gemeinderates hier mittelfristige Abhilfe zu schaffen. Hierbei ist aus unserer Sicht jedoch neben baulichen und ortsplanerischen Gesichtspunkten vor allem die finanzielle Gesamtsituation und Leistungsfähigkeit der Gemeinde zu prüfen und zu berücksichtigen.

 

Wir stellen daher einen entsprechenden Antrag im Gemeinderat, der die Verwaltung mit der Erstellung einer Umsetzungsplanung für einen Rathausneubau auf den gemeindeeigenen Flächen in der Schnitzlergasse mit dem Ziel einer Baufertig-stellung bis zum Jahr 2019 beauftragen soll. Diese Umsetzungsplanung ist dem Gemeinderat dann bis spätestens 1. Juni 2016 detailliert vorzustellen.

Anhand der Ergebnisse dieses Antrages soll der Gemeinderat eine valide Entscheidungsbasis erhalten, um im Rahmen einer sich anschließenden Abwägungsentscheidung – auch hinsichtlich anderer anstehender Investitions-vorhaben der Gemeinde (u.a. Hochwasserschutz) – zu entscheiden, ob ein Rathausneubau am Standort Schnitzlergasse vorrangig und noch vor 2020 realisiert werden soll.

Den Antrag im Wortlaut finden Sie hier.

 

 

Antrag Rathaus.pdf
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Passionsspiel auf Bundes- und Landesliste "Immaterielles Kulturerbe"

OBERAMMERGAU/MÜNCHEN. Seit dem Jahr 2003 dokumentiert die UNESCO weltweite kulturelle Vielfältigkeit auf internationaler Ebene über die "Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit" – darunter der spanische Flamenco oder die iranische Teppich-Knüpfkunst. Deutschland ist 2013 dem UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes beigetreten. Zentrales Element der Umsetzung in Deutschland ist ein bundesweites Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes. In dieses Bundesverzeichnis wurde unser Passionsspiel dieses Jahr bereits mit 27 anderen deutschen Kulturformen aufgenommen. Der deutsche Vorschlag zur Aufnahme in die UNESCO-Liste war dieses Jahr die „Genossenschaftsidee“. Vielleicht kommt in den nächsten Nominierungsrunden unser Passionsspiel dann doch noch zum Zuge für die UNESCO-Liste.

Aber auch auf regionaler Ebene werden seit 2015 die im Freistaat Bayern verorteten immateriellen Ausdrucksformen in einem eigenen Bayerischen Landesverzeichnis dokumentiert. Kürzlich erfolgte hierzu in der Münchner Residenz im Rahmen eines Staatsempfanges die offizielle Aufnahme unseres Passionsspiels - gemeinsam mit 12 anderen Bräuchen und Traditionen (u.a. Landshuter Hochzeit, Bayerisches Reinheitsgebot) - in die neue Landesliste.


20.10.2015    mk                                               

Oberammergauer Delegation mit 2.v.l. Landrat A. Speer (FW), 2.v.r. Staatsminister Dr. L. Spaenle (CSU) und 1.v.r. Stimmkreisabgeordneter H. Kühn (CSU)

Faktencheck zur finanziellen Lage der Gemeinde

Ob Münchner Merkur, Süddeutsche Zeitung oder Bayerischer Rundfunk (gestern in


seiner Sendung "quer")  - allenthalben wird Oberammergau derzeit mit dem Wort


Pleite in Verbindung gebracht. Aus unserer Sicht Zeit an dieser Stelle einmal Daten


und Fakten sprechen zu lassen.


Weitere Fakten:

Die Gemeinde darf gemäß Entscheidung des Landratsamtes keine neuen Kredite mehr aufnehmen. D.h. Defizite und Investitionen müssen durch die Passionsrücklagen (Ende 2015 ca. 15 Mio. €) gedeckt werden.

 

Steuerproblematik beim Defizitausgleich Eigenbetrieb – Hoheitsverwaltung (Fälligkeit von 16 % Kapitalertragssteuer)

 

Beispiel: Die Hoheitsverwaltung muss 1.000.000 € in die Erneuerung des Wasser-/Abwassersystems investieren. Da kein Kredit möglich ist, muss das Geld der Passionsrücklage entnommen werden. Nun fallen hierfür Steuern in Höhe von 16 % an. D.h. es müssen insgesamt 1.160.000 € der Rücklage entnommen werden (1.000.000 € für die Baumaßnahme und 160.000 € für Steuern).

 

    Jährliches Defizit (Hoheitsverwaltung und Eigenbetrieb Kultur) ca. 2.500.000 bis 3.000.000 € (reiner Unterhalt ohne zusätzliche Investitionen)

 

Entwicklung der Rücklagen

 

Ende

Rücklagen i. H. v.

2015

15 Mio. €

2016

12,5 – 12 Mio. €

2017

10 – 9 Mio. €

2018

7,5 – 6 Mio. €

2019

5 – 3 Mio. €

 

      Im schlechtesten Falle stehen der Gemeinde Oberammergau somit in den nächsten 4 Jahren nur ca. 3 Mio. € für sämtliche Investitionen zur Verfügung und davon müsste nochmal 16% Steuer abgezogen werden       (- 480.000 €).

 

          Anstehende Investitionen wären z.B. Hochwasserschutz Große Laine: ca. 2,5 Mio. €; Attraktivierung Wellenberg: ca. 5,2 Mio. €; evtl. Umzug der Verwaltung ins Ammergauer Haus: ca. 2,8 Mio. €; Straßenbau, Wasser- und Kanalsystem ……

 

      Zur Inszenierung der Passion 2020 (Produktionskosten und bauliche Maßnahmen Passionstheater) kalkuliert der Bürgermeister mit Kosten in Höhe von 12.500.000 € (entspricht Budget von 2010 + Inflationsrate). Hierfür hat das Bayerische Staatsministerium des Innern eine Kreditaufnahme in Aussicht gestellt.

 

Fazit: Die Gemeinde Oberammergau ist voll handlungsfähig, jedoch ist der finanzielle Spielraum bis 2020 bereits heute sehr eingeschränkt. Vor diesem Hintergrund müssen sowohl die Einnahmen- und Ausgabenseite sowie sämtliche Investitionen kritisch beleuchtet werden.

Zukunftsperspektive Ammergauer Haus: Wissenschaftliche Studie bescheinigt sehr großes Potential als Veranstaltungsimmobilie

Bereits im Herbst 2014 wurde auf Antrag der CSU das degefest Institut unter der Leitung von Prof. Stefan Luppold (Bild links) beauftragt, ein Entwicklungskonzept unter finanziellen, wirtschaftlichen und ortsplanerischen Gesichtspunkten für das Ammergauer Haus zu erstellen, um dem Gemeinderat belastbare Kennzahlen, konzeptionelle Anregungen und Entscheidungshilfen zur möglichen Umsetzung eines nachhaltigen Nutzungskonzeptes für das Ammergauer Haus zu liefern. Vor Kurzem wurde nun dieses Konzept vorgestellt.

 

Seit dem Bürgerentscheid zum Umzug des Rathauses ins Ammergauer Haus vom 24.07.2011 erfolgten keinerlei konzeptionelle Planungen und Untersuchungen zur künftigen Nutzung des Ammergauer Hauses seitens der Gemeinde. Angesichts eines durchschnittlichen jährlichen Defizits i. H. v. 300.000 € ist es notwendig, sich endlich konkrete Gedanken um die Zukunft des Ammergauer Hauses zu machen.Denn eines ist klar: Egal, ob die Rathausverwaltung ins Ammergauer Haus umziehen wird oder nicht, die Veranstaltungsräumlichkeiten müssen vermarket und genutzt werden, um das jährliche Defizit zu reduzieren.


Auf die Frage, wie Professor Luppold auf einer Skala von 1 bis 10 (1: Empfehlung zur Stillegung; 10: sehr hohes Potential) das Potential des Ammergauer Hauses als Veranstaltungsimmobilie einschätzt, gab er dem Ammergauer Haus überaschenderweise eine klare 9. Dabei müssten, so Luppold, nicht mal hohe Investitionen getätigt werden.


Für uns stellt sich das Ammergauer Haus derzeit wie ein hochwertiges Automobil dar, dem schlichtweg das nötige Benzin (Konzept) fehlt. Aktuell wird aber lieber beklagt, dass das Automobil nicht fährt.


DIE KERNFRAGEN der Studie:

  • Welche Veranstaltungsformen sind in Zukunft nötig, um den für Oberammergau relevanten Veranstaltungsmarkt abzubilden? 
  • Wie groß müssen die Veranstaltungsbereiche sein? Welche und wie viele Räume werden in Zukunft benötigt? Welche Anforderungen stellen Veranstalter an ihre Veranstaltungsbereiche?
  • Wie muss die künftige Gebäudelogistik aussehen?
  • Wie wichtig sind abgetrennte Bereiche für die Veranstaltungswirtschaft?
  • Welche besonderen Anforderungen gelten für Mitarbeiter, die sich mit der künftigen Akquise, Beratung, Planung und Durchführung von Veranstaltungen beschäftigen?

Die Antworten darauf finden Sie in der unten stehenden Datei zum Download.


DEGEFEST Studie Ammergauer Haus.pdf
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CSU Oberammergau wieder klar auf Kurs – Vorstandschaft bei Neuwahlen eindrucksvoll bestätigt

v.l.n.r.:  Thomas Knöpfle (Beisitzer), Ludwig Fischer (Beisitzer), Simon Fischer (Stellv. Vorsitzender),  Dieter Jesgulke (Schatzmeister), Markus Köpf (Vorsitzender), Monika Kasseckert-Müksch (Beisitzerin), Thomas Schauer (Stellv. Vorsitzender), Andreas Rödl (Stellv.

Vorsitzender), nicht auf Bild Christian Gallist (Schriftführer), Gerhard Müksch (Beisitzer), Marc Heene (Beisitzer)

 

Trotz Grippewelle konnte der Ortsvorsitzende der CSU Oberammergau Markus Köpf am letzten Samstag zahlreiche Mitglieder zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen im Hotel „Alte Post“ begrüßen.

In seinem Rückblick zählte Köpf die Aktivitäten des Ortsverbandes in den letzten beiden Jahren auf und stellte hierbei insbesondere die erfolgreiche Veranstaltung zum „Naturpark Ammergauer Alpen“ und den Sonntagsstammtisch mit den Parteigrößen Alexander Dobrindt und Gerda Hasselfeld heraus. Ebenso galt es in den beiden letzten Jahren einen wahren Wahlmarathon mit Landtags-, Bundestags-, Kommunal- und Europawahl zu absolvieren. Bei den Kommunalwahlen 2014 konnte eine deutlich verjüngte CSU-Liste überraschend insgesamt drei Sitze erringen und ist seitdem wieder mit einer eigenen Fraktion im Gemeinderat vertreten.

Da Wahlen bekanntlich teuer sind, belasten diese laut Schatzmeister Dieter Jesgulke mittelfristig immer noch die stets solide geführte Parteikasse. Erfreulicherweise konnte Jesgulke aber auch von steigenden Mitgliederzahlen (insgesamt 54 Mitglieder) berichten.

Anschließend informierte Gemeinderat und Jugendbeauftragter der Gemeinde Andreas Rödl die Anwesenden über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der kommunalen Jugendarbeit und über die Zukunft des Jugendtreffs im Alten Kurgarten, der in Kürze wieder seine Türen öffnen wird. Gemeinderat Simon Fischer nahm den Bereich der Gemeindefinanzen genauer unter die Lupe und stellte klar, dass nicht alle Wünsche und Vorhaben auch bis 2020 umsetzbar seien. Als Fraktionsvorsitzender gab Markus Köpf einen Überblick über die bisherige Arbeit der CSU-Fraktion im Gemeinderat. So habe diese bisher die meisten Anträge aller Fraktionen gestellt und dafür auch meist Mehrheiten organisieren können, so beispielsweise für den Antrag zur Erstellung eines längst überfälligen Standort- und Umsetzungskonzepts in der Rathausfrage und für den Antrag zur Konzepterstellung zur künftigen Nutzung des Ammergauer Hauses als Veranstaltungsimmobilie. In der anschließenden Wahl unter der Leitung des ehemaligen Bürgermeisters und Ortsvorsitzenden Rolf Zigon wurden alle Kandidaten einstimmig von den wahlberechtigten Mitgliedern in ihren Ämtern bestätigt. Neu in die Vorstandschaft als weiterer stellvertretender Ortsvorsitzender wurde Andreas Rödl (bisher Beisitzer) sowie als Beisitzer Monika Kasseckert-Müksch und Marc Heene gewählt. Im Namen der neugewählten Vorstandschaft danke der alte und neue Ortsvorsitzende Markus Köpf den Mitgliedern für Ihr großes Vertrauen und stellte für die CSU Oberammergau fest: „Wir haben wieder einen klaren Kurs, eine gute Mannschaft und Rückenwind von unserer Basis!“